Im Sommer 2023 stand Mitgründer Alex vor einem typisch deutschen Problem: Eine Altbauwohnung in Leipzig, 68 Quadratmeter, Dachschräge im Schlafzimmer, ein Grundriss, der in kein Schema passte — und ein Umzug in drei Wochen.
Die Suche nach einem brauchbaren Online-Raumplaner war ernüchternd. Die professionellen CAD-Programme kosteten Hunderte Euro und erforderten wochenlange Einarbeitung. Die kostenlosen Alternativen waren kaum mehr als Drag-and-Drop-Spielereien ohne maßgenaue Planung. Und kein einziges Tool berücksichtigte, ob die Möbelanordnung überhaupt ergonomisch sinnvoll war — ob genug Bewegungsfreiheit blieb, ob der Schreibtisch richtig zum Licht stand, ob das Arbeitsdreieck in der Küche funktionierte.
Mira, UX-Designerin und Mitgründerin, kannte das Problem aus der anderen Perspektive: Sie hatte jahrelang Interfaces für komplexe Software gebaut und wusste, dass leistungsfähige Werkzeuge nicht kompliziert sein müssen. Die beiden teilten eine Überzeugung: Wenn wir dieses Tool selbst so dringend brauchen, brauchen es andere auch.
Aus einem Wochenend-Prototyp wurde ein Abendprojekt. Aus dem Abendprojekt wurde R3VIEW. Heute ist der Raumplaner ein vollständiges Werkzeug für ergonomische Raumgestaltung — kostenlos, browserbasiert, gebaut von einem kleinen Team, das an das Handwerk glaubt.